Fast Food hatte in Deutschland nie einen leichten Stand aber war trotzdem erfolgreich. Während die Ernährungsexperten, Konsumkritiker und Feinschmecker meckerten, zog es Normalbürger unwiderstehlich zu Burger und Fritten. Die Zeiten scheinen sich aber nun zu ändern. Denn die Nachhaltigkeit der Fast-Food-Ketten verschlechtert sich auf breiter Front. Und zwar bei den eigenen Kunden.

Diese Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich Unternehmen aus anderen Branchen, von Bekleidung bis Elektronik, fast ausnahmslos verbessert haben. Wer verstehen will, warum Fast Food heute leidet, dem hilft ein Blick in die Vergangenheit.

Als Ende der 70er Jahre die ersten McDonald’s Restaurants aufmachten, war der damals links und grün angehauchte Zeitgeist gegen den Amerika-Import. Dies änderte sich allerdings in den 80ern, wo Fast Food den Lifestyle bestimmte und der Durchbruch gelang.